International Police Association
Verbindungsstelle Ulm / Neu-Ulm
 

Veranstaltungen 2019



IPA Udine - "9. Motorraduno" vom 20.06. - 23.06.2019 in Villa Santina

(AH) Ende Juni 2019 fand das internationale Motorradtreffen der IPA Udine unter der Regie unseres IPA-Freundes und -Verbindungsstellenleiters Giancarlo Canci nunmehr zum 9. Male statt. Mit seiner tat- und schlagkräftigen Gruppe der Alpini organisierte er wieder ein tolles Wochenende in der Region Friaul für Motorradfreunde aus ganz Europa.

Die weiteste Anfahrt hatten wohl unsere Kollegen aus der tschechischen Republik und aus Bosnien. Ebenso stark vertreten waren die motorradfahrenden IPA-Kollegen aus Österreich und Süddeutschland. Die VBSt Ulm/Neu-Ulm war etwa mit 10 Motorrädern angereist, die VBSt Esslingen konnte eine Rekordbeteiligung von 16 Teilnehmern vermelden.

Während einige Teilnehmer bereits am Donnerstag, dem 20.06.2019 anreisten und sich schon in der Gegend aufhielten, kam das Gros erst am Freitagnachmittag nach Villa Santina. Im Vereinsheim der Alpinis wurden alle von Gianfranco aufs Herzlichste begrüßt. Nach langen und staubigen Anfahrten mussten die  Kehlen der „Reiter“ erst einmal mit einem guten friaulischen Bier gereinigt und gespült werden, bevor die Eisenreiter zu Worte kamen. Im Laufe des späten Nachmittages und frühen Abends trudelten alle Teilnehmer peux a peux ein.

Leider war einem IPA-Freund der IPA Ulm/Neu-Ulm bei der Anfahrt auf dem Hahntennjoch den Hinterreifen weggeschmiert und er kam zu Fall. Mittelmäßig lädiert mussten er sowie seine Partnerin und das Motorrad leider die Heimreise antreten und sie konnten nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Auf diesem Wege wünschen wir ihm natürlich alles Gute und hoffen auf seine Anwesenheit beim nächsten Treffen.

Kurz vor dem Abendessen waren dann auch die letzten der etwa 45 Teilnehmer eingetroffen und nach dem üblichen „Betten beziehen“ trafen sich alle im Vereinsheim der Alpini. Dort konnten wir in netter Runde das liebevoll angerichtete und leckere mehrgängige Abendessen einnehmen, welches von den Alpini und ihren Angehörigen zubereitet wurde. Die Wiedersehensfreude bei allen Teilnehmern war natürlich riesengroß. Im Anschluss folgten kurzweilige Gespräche unter alten und neuen IPA-Freunden, die trotz 6 verschiedenen Sprachen auf einen gemeinsamen Nenner kamen:

„Freundschaft ist durch nichts zu ersetzen!“

Am Samstagmorgen stand die traditionelle Ausfahrt in der Region Udine und Friaul auf dem Programm. Zu den bereits vorhandenen Teilnehmern gesellten sich einige IPA-Freunde aus der näheren Umgebung hinzu. Angeführt wurde die Ausfahrt von zwei Krad-Kollegen der Stadtpolizei Udine.

Kurz vor der Abfahrt zum Lago die Sauris ließ der Himmel über uns nichts Gutes erwarten, so dass die Meisten ihre Regenanzüge anlegten. Aus dem anfänglichen Nieselregen wurde etwa 30 km vor dem Ziel ein richtiger Regenguss. Gründlich bewässert trafen alle Teilnehmer an der Schinken- und Wurstfabrik Wolf in Sauris ein. Fast alle Teilnehmer nahmen an der Besichtigung der Fabrik teil und konnten eine ganze Menge über die Herstellung der schmackhaften Schinken erfahren und diesen im Anschluss genießen.

Einige nutzten noch die Einkaufsmöglichkeiten in der Fabrik, bevor es zum Mittagessen ins etwa 35 km entfernte Forni di Sopra ging. Dort hatte dann auch Petrus mit uns ein Einsehen und drehte den Regenhahn wieder zu. Beim Mittagessen im dortigen Ristorante „Nuoitas“ wurden wir mit einem tollen, mehrgängigen Mittagessen moralisch wieder aufgepäppelt und es kam sogar die Sonne heraus, so dass wir unsere nassen Motorradklamotten wieder trocknen konnten. Highlight dieses kulinarischen Feuerwerkes war eine IPA-Torte, von der natürlich alle ein Stück haben wollten. Die restliche Strecke nach Villa Santina zurück verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.


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Nach dem wiederum leckeren Abendessen erfolgte wie jedes Jahr in fröhlicher Runde der Austausch von Gastgeschenken. Für die weiteste Anfahrt wurde IPA-Freund Karel Holý aus Prag mit weiteren fünf böhmischen Bikern geehrt. Als besonderes Gastgeschenk bekam Gianfranco von Alfred und Manuela ein extra gefertigtes Fotobuch mit Bildern der letzten drei Motorradtreffen überreicht. Während die Beiden bei den ersten zwei Treffen noch als Partner teilnahmen, konnten Sie das Treffen diesmal als Ehepaar besuchen.

Nach einer kurzen Nacht hieß es dann am Sonntagmorgen wieder Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Alle waren sich sicher, dass dieses sehr familiär geprägte Treffen unter der Federführung von Gianfranco unbedingt im Jahr 2020 wieder an gleicher Stelle stattfinden sollte.

An dieser Stelle ein herzliches „Grazie per uno fantastico fine settimana. Ciao, amici.“

     



IPA Stuttgart - 3. IPA-Marsch am 29.06.2019 in Stuttgart


(AH) Vom KOD (Kommunalen Ordnungsdienst) Ulm nahmen 6 Kolleginnen und Kollegen am 3. IPA Marsch in Stuttgart teil. Eine lobenswerte Leistung bei schönstem Wetter.

Hier ein Auszug aus der Startseite des IPA-Marsches Stuttgart:

Bei schönstem Wetter trafen sich am Samstag, 29.Juni 2019, rund 600 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zum 3. Internationalen IPA Marsch in Stuttgart.Es kamen Gäste aus mindestens 16 europäischen Nationen, darunter zahlreiche Teilnehmer aus den Bereichen Polizei, Militär, Rettungs- und Hilfsdiensten, Behörden, Schulen und sonstigen Vereinigungen.Der IPA-Marsch in Stuttgart ist mittlerweile die größte IPA-Veranstaltung im süddeutschen Raum. Glücklicherweise hatten wir keine größeren Ausfälle und alle Teilnehmer kamen wohlbehalten im Ziel an.

Höhepunkt der Veranstaltung war das Gala-Dinner am Abend, bei dem auch viel Uniform zu sehen war. Unsere Polizeiband „Blaulicht“ und ein DJ sorgten hierbei bis in die frühen Morgenstunden für die musikalische Unterhaltung, bei der auch neue Freundschaften und Kontakte geknüpft wurden.

Es nutzten auch Herr Polizeipräsident Lutz, Herr Ltd. PD Weber, der Vizepräsidenten der IPA Deutsche Sektion Herr Hoffmann und der Leiter der IPA-Verbindungsstelle Stuttgart Herr Höflacher die Möglichkeit, ein paar Grußworte an die Teilnehmer zu richten.

Da sich die IPA aus Überzeugung sozial engagiert, wurde ein Teil der entrichteten Startgebühren an die Deutsche Knochenmarkspendedatei – DKMS und die UHURU e. V. – Hilfe für kenianische Straßenkinder gespendet.

Die IPA-Verbindungsstelle Stuttgart bedankt sich an dieser Stelle bei all den vielen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht an unsere beiden Gewerkschaften, der Deutschen Polizeigewerkschaft - DPolG und der Gewerkschaft der Polizei - GdP, welche die Teilnehmer während des Marsches an den Versorgungspunkten bewirteten und an den Polizeihistorischen Verein Stuttgart e.V., welcher den Teilnehmern 3 Tage lang Führungen durch das Polizeimuseum und die Besichtigung historischer Polizeifahrzeuge angeboten hatte.

Wir freuen uns schon darauf, den 4. Internationalen IPA-Marsch Stuttgart im Juni 2021 für alle Marschinteressierten ausrichten zu dürfen.

„Servo per amikeco“




IPA Ulm / Neu-Ulm - Familiengrillen am 14.09.2019 bei den Bikerfreunden Erbach/Burgau in Erbach

(FJ) Am 14.09 2019 fand bei bestem Wetter unser Sommerabschlussgrillen beim Clubheim der  Bikerfreunde Erbach-Burgau statt. Bei schwäbischem Tequila und Leckereien vom Grill konnte Fritz Jautz etwa 40 IPA-Mitglieder mit Familienangehörigen begrüßen. 

Fritz ließ es sich als Chef de Cuisine am Grill nicht nehmen, für alle das Essen geschmacklich klasse zuzubereiten. In geselliger Runde mit Freunden schmeckt Gegrilltes doch am Leckersten und macht Hunger auf das nächste Jahr.  👍

 

 



IPA Ulm/Neu-Ulm - Besuch des Dokumentationszentrums Obersalzberg in Berchtesgaden am 06.07./07.07.2019

 Am 06. und 07. Juli 2019 fand unser diesjähriger Busausflug statt, der uns in die bayerisch-österreichische Grenzregion führen sollte. Genauer gesagt in den Bereich Berchtesgaden/Salzburg, wo wir uns neben dem Dokumentationszentrum Obersalzberg dass Salzbergwerk Berchtesgaden anschauen wollten.  

Nachdem man sich frühmorgens am Parkplatz des Wonnemar getroffen hatte und in Illertissen noch ein paar Mitreisende eingesammelt hatte, ging es in einer mehrstündigen Busfahrt in Richtung Berchtesgaden. Gestärkt durch Kaffee und Butterbrezeln sowie durch Wasserwecken und Landjäger überstanden wir die mehrstündige Anfahrt auf eine sehr angenehme und kurzweilige Art und Weise.

Am Obersalzberg angekommen begannen wir mit der Besichtigung des Dokumentationszentrums. Hier ein Auszug aus der Homepage des Zentrums:


 Die Dokumentation Obersalzberg ist ein vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Auftrag des Freistaats Bayern konzipierter und betreuter Lern- und Erinnerungsort. Sie bietet am historischen Ort die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Obersalzbergs und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Ergänzend zu der Dauerausstellung geschieht dies mit Wechselausstellungen, Vorträgen und Veranstaltungen sowie einem umfangreichen Bildungsangebot. Die Dokumentation Obersalzberg dient damit der historischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

Der Obersalzberg, seit 1923 Hitlers Feriendomizil, wurde nach 1933 zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Wegen dieser Funktion und Bedeutung des Ortes beschränkt sich die Dokumentation nicht auf die Ortsgeschichte und auf Ausschnitte der historischen Wirklichkeit, sondern verbindet die Geschichte des Obersalzbergs mit einer Darstellung der zentralen Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur..


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Man konnte sich hier sehr gut mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen und nach dem etwa zweistündigen Aufenthalt in diesem Zentrum ging es weiter zu unserem Hotel „Rupertihof“ in Ainring. In diesem Ort befindet sich unter anderem auch das Fortbildungsinstitut der bayerischen Polizei. Nach dem Einchecken ging es gegen halbsieben dann zum gemeinsamen Abendessen. Bei einem leckeren 4-Gänge-Menü fand der Abend einen gemütlichen Ausklang im Hotel.

 

Am Sonntag ging die Fahrt nach dem Frühstück weiter zum Salzbergwerk in Berchtesgaden. Dort gingen wir auf eine etwa eineinhalbstündige Besichtigungstour. Vor der Besichtigung mussten wir jedoch spezielle Kleidung anlegen und auf einer Riesenrutsche ging es in den Berg hinein. Da wurde bei manchem „das Kind im Manne“ wieder wach.

Gegen Mittag machten wir uns wieder auf in Richtung Heimat. Während der Heimfahrt stärkten wir uns noch im „Gromerhof“ im Bauernhofmuseum Illerbeuren, bevor wir gegen Abend dann wieder am Ausgangsort ankamen.