International Police Association
Verbindungsstelle Ulm / Neu-Ulm
 

Internationals Bildungszentrum (IBZ) Schloß Gimborn


Im wunderschönen Bergischen Land, genauer gesagt zwischen Köln, Wuppertal und Olpe, liegt sehr malerisch das "Schloß Gimborn", welches im 17. Und 18. Jahrhundert unter den Fürsten von Schwarzenberg seine Blütezeit erlebte.

Heute ist darin als internationale Begegnungsstätte und Einrichtung der Erwachsenenbildung das Bildungszentrum der International Police Association (IPA) untergebracht. Träger dieses Instituts ist der gemeinnützige Verein „Informations- und Bildungszentrum Schloß Gimborn e.V.“

Der Verein setzt sich aus Einzelpersonen und unterschiedlichen IPA-Gliederungen zusammen. Die Mitgliedschaft vieler nationaler IPA-Sektionen garantiert die internationale Mischung des Bildungsprogrammes.

Die Führung des Vereines besteht aus der Mitgliederversammlung, dem Kuratorium und dem Vorstand. Das Kuratorium und der Vorstand setzen sich aus einer Reihe von hochrangigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und aus dem Polizeibereich zusammen. Durch diese beiden Instiutionen werden die Leitlinien des Institutes strukturiert.

Der Verein finanziert sich hauptsächlich aus öffentlichen Zuwendungen, Spenden, Bußgeldern, Teilnehmerbeiträgen und Leistungen der Vereinsmitglieder.

Das Bildungszentrum veranstaltet mehrtägige Wochen- und Wochenendseminare, in denen sich rund 2000 Personen pro Jahr fortbilden. In den Seminaren wird das ganze Themenspektrum einer modernen Polizei in einer sich verändernden Gesellschaft analysiert und aufgearbeitet.

Durch einen Stab von haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern werden mit viel Hingabe ideale Rahmenbedingungen für diese Seminare geschaffen.



Geschichte des Schlosses: 

Wasser bildete die Grundlage für die frühe Besiedlung. Der Wortbestandteil „Born“ deutet auf Quellwasser, das noch heute in einer Grotte auf dem Gelände des Schlossinnenhofes gesammelt wird und durch einen unterirdischen Kanal den ersten Schlossteich speist. Die weiteren, talwärts gelegenen Teiche und die alte Kornmühle künden noch heute von der einstigen wirtschaftlichen Nutzung des Wassers, das auch dazu diente, den Graben zu füllen, der zum Schutz des befestigten Platzes angelegt war. Im Mittelalter dominierte die Pfarrkirche des Kirchspiels Gimborn den Ort. Die Blütezeit erreichte der Ort unter den Freiherrn und späteren Grafen zu Schwarzenberg, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein Wasserschloss mit einem wehrhaften Turm erbauen ließen und Landesherren der Reichsunmittelbaren Herrschaft Gimborn-Neustadt waren. Der Schwarzenberg, der sich Ende des 16. Jahrhunderts in Ungarn an der Verteidigung gegenüber den Truppen des Osmanischen Reiches beteiligte.

Nach mehrfachen An- und Umbauten erhielt das Schloss im 19. Jahrhundert seine heutige Gestalt mit einem vorspringenden Treppenhaus und einem neogotischen Balkon. Schloss Gimborn befindet sich heute im Privatbesitz des Freiherrn Peter von Fürstenberg und beherbergt seit 1969 den  Trägerverein „Informations- und Bildungszentrum Schloss Gimborn e.V." (Quelle: Homepage des Schloss Gimborn)

 


Hier geht es zur Homepage und zum Seminarangebot des IBZ Gimborn für das Jahr 2020.