International Police Association
Verbindungsstelle Ulm / Neu-Ulm
 

Veranstaltungen 2017



IPA Udine - "7. Motorraduno" vom 15.06. - 18.06.2017 in Villa Santina

(AH) Motoviert durch den Kollegen Hubert „Sunshine“ Wagner von der IPA Kempten lies ich mich dazu verleiten, mit ihm das „7. motorraduno“ der IPA VBSt Udine vom 15.08.2017 bis 18.08.2017 wieder einmal zu besuchen. Von der VBSt Ulm/Neu-Ulm waren ausser mir noch fünf andere Kollegen auf dem Weg nach Italien.

Schon bei der Anfahrt bei herrlichstem Wetter hatten wir auf kurvigen Landstraßen über das Unterallgäu hinweg über den Zirler Berg nach Innsbruck einen Heidenspaß. Noch kurz über die alte Brennerstraße gewedelt und bei Brixen trafen wir uns mit der Fünfertruppe um Andi Städler, die eine andere Anfahrtsroute gewählt hatten.

Bei der anschließenden Weiterfahrt hatte die Maschine von Andi plötzlich Startprobleme und nach einem Fremdstart mit mitgeführten Starterkabeln lief das Ding wieder rund. Bei weiteren kurzen Pausen ließ Sie sich jedoch wiederholt nicht starten, so dass wir uns gezwungen sahen, in der Nähe von Bozen bei einem Zweiradhändler eine neue Batterie zu erstehen. Nach kurzer eineinhalbstündiger Unterbrechung sollte es weiter gehen.

Die Anfahrt nach Villa Santina hinunter verlief nun problemlos und kurz vor 18 Uhr trafen wir auch endlich am Ziel ein. Das obligatorische „Pistenstaubrunterspülbier“ durfte natürlich nicht fehlen, bevor wir die vorgebuchten Zimmer in der Nähe des Alpini-Clubheimes bezogen. Nach einem leckeren Abendessen, dass die ANA-Alpinis mit ihren Angehörigen liebevoll zubereitet hatten, gab es noch eine längere Runde Benzingespräche, bevor wir von der Reise und dem guten Rotwein gezeichnet den Weg in die Gemächer antraten.

Am Samstagmorgen trafen wir uns wieder am Vereinsheim, um mit insgesamt etwa 50 anderen IPA-Kollegen unter Führung eines Streifenwagens der Policia Locale eine landschaftlich sehr reizvolle Friaul-Runde zu starten. Die Strecke führte uns von Villa Santina aus über Ovaro auf den Monte Zoncolan. Leider waren die Kollegen im Streifenwagen keine Motorradfahrer und gondelten in „Sierra-Madre-Manier“ gemütlich vorneweg. Die Motorräder reihten sich wie auf einer Perlenkette hinter Ihnen auf und schlichen im ersten oder zweiten Gang den Monte Zoncolan hinauf.

Erst als ich Luca „Maverick“ Bazzano etwas scharfgemacht hatte, die Kollegen vorneweg zu „etwas mehr Eile“ anzutreiben, bekam die ganze Truppe mehr Spaß am Fahren und wir eroberten den Monte Zoncolan fast wie im Fluge. Der eine oder andere Tourenfahrer hatte jedoch die kleinen, kurvigen und fahrradwegähnlichen Serpentinen den Monte Zoncolan hinauf unterschätzt und legte seine Maschine in einer der kleinen Kurven auf die Seite. Außer ein paar Kratzern war jedoch nicht viel passiert und unter dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ wurden die Moppeds wieder zügig aufgerichtet.

Nach einer kleinen Foto- und Besichtigungspause am Gipfel ging es ostwärts wieder in herrlichen kleinen Kurvensträßchen hinunter nach Sutrio, um von dort aus nordostwärts nach Ravascletto abzubiegen, wo ein deftiges Mittagessen auf uns wartete.

Mittlerweile hatte sich der Defekt an Andis Maschine als ein kaputter Microschalter herauskristallisiert, der mit einer Überbrückung überlistet werden konnte. Die neue Batterie wäre also nicht nötig gewesen.

Leider hatten wir keine Zeit, um von Ravascletto aus die etwa 25 km lange, landschaftlich geniale Schotterstrecke der „Panoramica delle Vette“ zu befahren. Jungs, ihr wisst gar nicht, was ihr da oben versäumt habt ... 😉

So ging die Route am Torrente Degano entlang wieder zurück nach Villa Santina und wir waren am frühen Nachmittag wieder am Vereinsheim. Nachdem der eine oder andere „Bikerhaudegen“ jedoch noch nicht des Fahrens satt war, organisierte „Maverick“ kurzerhand für einige Interessierte einen „Kampfgeschwaderflug“ über italienische Straßen in Richtung Slowenien. Bei Chiusaforte bogen wir in die„Sella Nevea“ ab und fuhren hoch bis zu einem mitten in den Bergen versteckten Wasserfall, den wir nach einem kurzen Fußmarsch erreichten. Nach einer ausgiebigen Rast ging es wieder „flugs“ heim in Richtung Villa Santina.

Frisch geduscht traf man sich im Anschluss im Garten des Vereinsheimes, um dort mit Prosecco auf die Freundschaft anzustoßen. Das folgende mehrgängige Abendessen war wie in den Vorjahren auch wieder spitzenmäßig zubereitet. Nach dem Essen betonte Giancarlo bei einem guten Glas Wein in seiner Rede, wie wichtig eine (teilweise jahrelange) Freundschaft in der heutigen Zeit ist und wir konnten, nachdem wir auf den verstorbenen Kollegen Arturo Grosso angestoßen hatten, unsere mitgebrachten Gastgeschenke übergeben. Im Gegenzug erhielten wir einen wunderschönen „Erinnerungsstander“ der IPA Udine.

Die Nacht war kurz, der Schlaf auch und aufgrund der längeren Heimfahrtstrecke entschied sich die Gruppe der VBSt Ulm/Neu-Ulm, relativ früh los zu fahren. Da wir auch an diesem Tage Kaiserwetter hatten, wurde die Route abgeändert und wir fuhren über das Cadoretal zum Passo Giau, wo wir bei strahlendem Sonnenschein das Mittagessen zu uns nehmen konnten. Über Arabba, das Grödnerjoch und die alte Brennerstraße führte uns der Weg wieder in Richtung Ulm, wo alle wieder wohlbehalten ankamen.

Das Fazit des gelungenen Wochenendes: Wieder einmal drei tolle Tage „Servo per Amikeco“ … 😊😊😊






IPA Ulm/Neu-Ulm - Bike- und Cabrioausfahrt

Im Vergangenen Jahr waren unsere Biker und Cabrio-Fahrer zum ersten Mal unterwegs. Bei Kaiserwetter konnte man die Ausfahrt genießen.





IPA Ulm/Neu-Ulm - Besichtigung des Ulmer Münster

Noch am Ende des Jahres konnten wir das Ulmer Münster besichtigen. 



























Das Münster ist eine spätgotische Kirche die sich mit dem höchsten Kirchturm der Welt, mit einer Höhe von 161,53m auszeichnet. Die Bauarbeiten begangen im 14. Jahrhundert und die Fertigstellung dauerte bis ins 19. Jahrhundert. Viele Mitglieder unserer Verbindungsstelle nahmen im August 2017 das Angebot wahr, eine besondere Führung, angeleitet durch Dekan Gohl und Pfarrer Schaal-Ahlers, durch das Münster zu erhalten.

Hierbei wurde auch ein Einblick in Räumlichkeiten gewährt, die normalerweise für Besucher verschlossen bleiben.